Sommerlager

Etwa alle 2 Jahre führt der Cevi Töss ein Sommerlager (SoLa) für die ganze Abteilung durch. Dies ist immer einer der Höhepunkte des Cevijahres. Die Kinder und LeiterInnen lernen sich dabei unter einander besser kennen und erleben eine Woche lang ein Abenteuer miteinander.

Zu einem Sommerlager gehören Spiele, Sport, Singen ums Lagerfeuer, Nachtübungen, eine 1- oder 2-Tageswanderung, das Erleben einer Geschichte, ein immer sehr lustiger Schlussabend und viel Spass.

Bisher waren wir sowohl in Haus-, wie auch in Zeltlagern und zweimal haben wir an grösseren Lagern teilgenommen: 2009 am schweizweiten Cevilager Conveniat, 2011 am Regionslager Weltstadt und 2017 im zweiten Regionslager Weltstadt-Wissensstadt.

Bisherige SoLas des Cevi Töss:

  • 1995 Die Reise mit der Zeitmaschine, Wolfhalden (AI)
  • 1998 In 80 Tagen um die Welt, Susch (GR)
  • 2001 Harry Potter, St. Imier (BE)
  • 2003 Asterix und Obelix, Wolfhalden (AI)
  • 2005 Wilder Westen, Elm (GL)
  • 2007 Agent 007, Därstetten (BE)
  • 2008 Im alten Ägypten, Oberembrach (ZH)
  • 2009 Burg Föhrenstein, Conveniat (CH-Lager), Saignelegier (JU)
  • 2011 Piraten in der Weltstadt, Regionslager, Langrickenbach (TG)
  • 2013 Es war einmal..., Engelberg (OW)
  • 2015 Indianer, Disantis (GR)
  • 2017 Orient in der Weltstadt-Wissensstadt, Regionslager, Wäldi (TG)

Piraten in der Weltstadt 2011

  • So etwas hatte die Cevi-Region Winterthur-Schaffhausen noch nie gesehen: 720 Cevianerinnen und Cevianer verbrachten in den Sommerferien im thurgauischen Langrickenbach unvergessliche Tage im Regionslager unter dem Thema Weltstadt. Natürlich war auch der Cevi Töss mit dabei. Eine solche Weltstadt setzt sich aus vielen verschiedenen Kulturen zusammen. Wir Tössemer kamen als Herrscher über die Weltmeere & wir waren die Piraten in der Weltstadt. Da liessen wir es uns natürlich auch nicht nehmen, gleich ein ganzes Schiff auf dem Lagergelände aufzubauen. Die Leiter und Leiterinnen und einige Helfer bauten noch vor Ankunft der Kinder ein riesiges, dreistöckiges und 20 Meter langes Schiff, das der ganzen rund 60-köpfigen Tössemer Crew Platz bot. Keine Frage & die Tössemer kannte man danach im Lager und das Schiff wurde zu einer der Hauptattraktionen. Immerhin konnten davon sogar Kanonen abgefeuert werden!

    Wasser ist bekanntlich das Lieblingselement der Piraten. Ganz so viel Wasser hätten wir dann aber doch nicht gebraucht. Am dritten Lagertag überraschte uns beim Geländespiel, wo wir unsere Piratenflagge zurückerobern wollten, ein grosses Unwetter. Als wir tropfnass ins Lager zurückkehrten, war unser Schiff schon fast davon geschwommen. Irgendwas ging da wohl bei der Konzeptierung etwas schief, denn eigentlich wäre es ja so gedacht, dass das Wasser ums Schiff und nicht im Schiff hätte sein sollen! Wir hatten jedoch noch Glück und alle unsere Zelte blieben vom Wasser verschont, so dass die Kinder schnell in den trockenen Schlafsack kriechen konnten.

    Mit unserem Kapitän Jack Rackham und seiner Frau Mary Read erlebten wir noch viele Abenteuer. Wir setzten uns gegen die bösen Seeräuber unter John Silver zur Wehr, tranken Rum(-punsch) und sangen Piratenlieder, stellten unsere Piratenverkleidungen her, badeten im Bodensee und hoben zum Schluss natürlich auch noch einen Schatz. Gleichzeitig nahmen wir auch an den Angeboten der Weltstadt teil und wählten Samir Hotschi zum Bürgermeister, damit die Weltstadt unter der geldgierigen Donna Luzia nicht zur Geldstadt wurde, wir organisierten einen grossen Basar, wo wir die anderen Abteilungen und ihre Lagerthemen kennenlernten, traten in verschiedenen Sportarten und Geschicklichkeitsspielen gegeneinander an und feierten am 1. August ein grosses Stadtfest. Am Sonntag besuchten uns Eltern, Freunde und Geschwister und die Kinder zeigten ihnen stolz das Lagergelände.

    Die Weltstadt war ein grossartiges Erlebnis, sowohl für die Kinder, die nach 10 Tagen müde und glücklich zuhause ankamen, wie auch für die Leiterinnen und Leiter, die dank Auf- und Abbauarbeiten ein paar Tage mehr in der Cevistadt verweilten.